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Muskeltraining.

Muskeln stimulieren die Immunzellenbildung

Trainieren wir unsere Muskeln produzieren sie Myokine. 650 verschiedene Myokine sind bis jetzt nachgewiesen worden. Mit diesen Myokinen kommunizieren die Muskeln mit den anderen Organen, wie dem Gehirn, dem Darm oder dem Bindegewebe.

So motivieren die Muskeln quasi die anderen Organe dazu, voll funktionsfähig zu bleiben, damit die Muskeln noch besser funktionieren. Eines dieser Myokine, das Interleukin 6, veranlasst das Rückenmark vermehrt Killerzellen zu produzieren. Diese Killerzellen helfen uns im Kampf gegen für uns schädliche Erreger.

Muskeln zu erhalten oder gar zu vermehren, erfordert zwingend spezielle Muskeltrainingsreize und das Essen von Muskelbausteinen. Der Körper produziert nur energiefressende Muskelzellen, wenn er mit kurzen und intensiven Anstrengungen trainiert wird. Turnen, Gewichtheben und Sprinten sind bekannte Sportarten, die den Muskelaufbau fördern. Dem entgegengesetzt wirken Ausdauersportarten, die das Herz- Kreislauf-System trainieren.

Sportarten wie Dauerlauf oder Radfahren führen ganz besonders in Diätphasen zum Abbau schwerer und energiefressender Muskeln. Will man diesen Muskelschwund vermeiden, muss spätestens alle 5 Tage regelmäßig ein Muskeltraining durchgeführt werden. Damit das Muskeltraining auch aufbauend wirken kann, darf an Muskeltrainingstagen klein Ausdauertraining durchgeführt werden.

Die Muskeln werden, wie das Bindegewebe aus langkettigen Aminosäuren, wie wir sie in eiweißreichen Lebensmitteln finden, aufgebaut. Eiweißreiche Lebensmittel erkennt man daran, dass sie mindestens 10 Gramm Eiweiß auf 100 Gramm verzehrfertigem Lebensmittel enthalten. Ein Eiweißshake, innerhalb von 30 Minuten nach dem Training aufgenommen, wirkt hier Wunder und fördert die Regeneration, den Gewebeaufbau und das Immunsystem ungemein.