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DARMGESUNDHEIT

DARM GESUND - MENSCH GESUND …

… sagte schon Hippokrates von Kos, der berühmteste Arzt des Altertums.

Das Leben liegt im Darm, wie in mehreren Vorträgen von Dr. Friederike Feil und Pia Bauernschmitt- Hebling bei uns im Rückgrat ausgeführt wurde.

Unser Darm bildet eine riesige Austauschfläche mit der Umwelt. Aus unserer Nahrung gelangen so Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Mikronährstoffe in unseren Körper. Für uns Schädliches und die Abfallprodukte unseres Stoffwechsels werden effektiv ausgeschieden.

Woran erkenne ich, dass der Darm optimal arbeitet?

  • Ein geringer Toilettenpapierverbrauch lässt auf eine optimale Darmfunktion schließen. Ein gesunder Darm geht mit einem sauberen Stuhl einher.
  • Unsere Haut ist der Spiegel des Darms.
  • Allergien und Unverträglichkeiten weisen auf eine Überförderung des Immunsystems durch eine für Allergene durchlässige Darmwand hin.

80 % der Immunzellen sitzen in der Darmschleimhaut, um auf einer Fläche von 400 – 500 m² zu verhindern, dass Mikroben und Erreger aller Art in unseren Körper gelangen.

Nicht nur die Immunzellen, nein auch die Darmflora ist für unsere Immunität entscheidend. Ein einziges Gramm Darminhalt beherbergt mehr Lebewesen als die Erde Menschen – größtenteils Bakterien, aber auch Viren und Pilze.

Wie kann ich meine Darmflora gesund erhalten und verhindern, dass meine Darmwand entzündlich und folglich löchrig und durchlässig für Allergene und andere Fremdstoffe wird?

  • Ballaststoffe fördern die heilenden Darmmikroben. Unsere Empfehlung für Ballaststoffmuffel ist unser biologisch angebautes Gerstengras. Es flutet den Darm mit basischem Mikrobenfutter und Sauerstoff.
  • Zucker und ballaststofffreie Kohlenhydrate aus Säften und Getreiden fördern die krankmachen Darmmikroben.
  • Industriell hergestellte bzw. veredelte Produkte mit ihren künstlichen Aroma-, Geschmacks-, Farb- und Zusatzstoffen sind wie Plastikmüll in unserem Lebensraum Darm. Durch das vulkanische Mineral Zeolith (bei uns erhältlich) hilfst Du dem Darm sich von Giftstoffen zu befreien.
  • Frische, regionale Produkte aus gesunden Böden fördern die guten Helfer in unserer Darmflora.

Fast noch wichtiger als die Ernährung sind gute Gefühle und positive Gedanken für unsere Darmgesundheit. Vor allem der Vagusnerv bildet diese Darm- Hirn- Achse.

  • Liebe, Freude, Glück, Selbstvertrauen, Zufriedenheit und soziale Anerkennung fördern ein gesundes Milieu im Darm.
  • Stress, Isolation, Angst und Sorgen bringen unsere Darmfunktion durcheinander.

Ist der Darm bereits symptomatisch geschädigt, kann man ihm auch ohne Nebenwirkungen helfen. Hier einige von uns erprobte Methoden. Wir empfehlen allerdings, sich von einem Heilpraktiker oder einem Ernährungsberater unterstützen zu lassen.

  • Darmreinigung durch Bittersalz oder mit Einläufen und anschließendes Fasten oder besser Basenfasten.
  • Anorganischer Schwefel (Schwefelkur nach Dr. Probst) zerstört die krankmachenden Darmmikroben und schafft so Lebensraum für die gesundheitsfördernden Darmbakterien. Achtung: Rückvergiftung!
  • Zum Aufbau einer gesunden Darmflora hilft immer eine Enzymessenz aus fermentiertem Obst und Gemüse. Sie wirkt wie ein Naturdünger.
  • Probiotika wirken, allerdings nur wenn das Darmmilieu noch oder wieder basisch = gesund ist. Sonst können sich die kleinen Helfer nicht ansiedeln.
  • Bitterstoffe (Heidelberger Kräuter) zerstören pathogene Erreger, die den Darm befallen haben könnten.

Wenn Du mehr über das Thema erfahren möchtest, empfehlen wir Dir das Spitzengespräch zwischen Dr. Spitz von der Akademie für menschliche Gesundheit und Dr. Beck, einem Allgemeinmediziner, der sich hier positioniert hat. https://www.youtube.com/watch?v=7iDNbrCsdmE